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Wurfzeiten und Wurfgrößen der Igel in Deutschland
Seit 1996 sammeln wir Daten über Igelwürfe; zunächst unterstützen wir den
englischen Igelforscher Pat Morris bei seiner Umfrage zu den Wurfgrößen der
Igel in europäischen Ländern. Die Datenerhebung wurde nachfolgend von Pro Igel
für Deutschland fortgesetzt, mit dem Ziel Aussagen über die Wurfzeiten und
Wurfgrößen der Igel in Deutschland treffen zu können. Aufgrund des bisherigen
Datenmaterials kann man feststellen, dass durchschnittlich 5 Igelbabys pro
Wurf geboren werden und 80 % der Igel in Deutschland in den Monaten August
und September zur Welt kommen. Nur im warmen Rheintal und Saarland gibt es
frühere Würfe. Zweitwürfe kommen nur in Ausnahmefällen vor.
Wir setzen diese Datensammlung fort: Melden Sie uns Igelwürfe. In Bezug auf
die Wurfzeiten sind auch die Funddaten einzelner Igelbabys von Interesse.
Hinter jedem verwaist aufgefundenen Igelsäugling steht ja ein - allerdings
in seinem Umfang unbekannter - Wurf. Interessant sind nur die Würfe, bei
denen das Alter der Tiere gemäß dem Fragebogen einigermaßen genau
bestimmt werden kann.
Unterstützen Sie uns und füllen Sie den
Online-Wurf-Fragebogen aus.
Oder aber füllen Sie den
Druck-Wurf-Fragebogen aus.
Sie können diesen Fragebogen am Computer ausfüllen und dann ausdrucken, oder Sie drucken das Formular
leer aus und tragen die Angaben handschriftlich ein. Schicken Sie die Fragebögen auf Papier bitte per
Briefpost oder per Fax an unsere Geschäftsstelle. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!
Albino-Igel
Seit 1999 sammeln wir alle Informationen über albinotische Igel. Weiß
gefärbte Igel mit hellem Stachelkleid, Fell und roten Augen sind seit
Jahrhunderten immer wieder gesichtet worden. Die Ursache der Weißfärbung
bei Säugetieren beruht auf Pigmentmangel. Nach heutiger Kenntnis ist eine
spontane Mutation als Auslöser wahrscheinlich. Die Kreuzung zweier Tiere,
die beide dieses mutierte Gen haben, kann zu weiteren weißgefärbten Exemplaren
führen. Für die Igel ist der Albinismus wahrscheinlich weitgehend harmlos.
Die wenn auch seltenen, aber regelmäßigen Funde von Albino-Igeln zeigen, dass
Tiere mit dieser Erbanlage auch in der Natur geschlechtsreif werden und sich
fortpflanzen. Normalerweise ist der am Boden stöbernde Igel wenigstens teilweise
schmutzbedeckt und die Weißfärbung ist dadurch nicht augenfällig. Daher kann man
vermuten, dass Albino-Igel von ihren natürlichen Feinden kaum leichter aufgespürt
werden als normal gefärbte Stacheltiere. Die bekannte Lichtempfindlichkeit
der Augen und der Haut bei Albinos betrifft die nachtaktiven Igel kaum. Andere
Auswirkungen des Albinismus hinsichtlich einer grundsätzlichen Immunschwäche oder
einer besonderen Anfälligkeit für Krankheiten infolge der Gen-Mutation sind bei
Igeln ebenso wenig nachgewiesen wie bei weißgefärbten, rotäugigen Kaninchen,
Ratten und Mäusen. Da Albinos unter den Igeln wie auch bei anderen
normalerweise pigmentierten Wildtieren nach wie vor Ausnahmen sind, bleibt beim
heutigen Forschungsstand anzunehmen, dass sich diese Mutationen in der Natur nicht
dauerhaft durchsetzen, wenn auch das wiederkehrende Auftreten ihre Lebensfähigkeit
beweist. Aufgrund der geringen Zahl von Beobachtungen können bisher nur wenige
fundierte Aussagen über Albino-Igel getroffen werden.
Unterstützen Sie uns und füllen Sie den
Online-Albino-Fragebogen aus.
Oder aber füllen Sie den
Druck-Albino-Fragebogen aus.
Sie können diesen Fragebogen am Computer ausfüllen und dann ausdrucken, oder Sie drucken das Formular
leer aus und tragen die Angaben handschriftlich ein. Schicken Sie die Fragebögen auf Papier bitte per
Briefpost oder per Fax an unsere Geschäftsstelle. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!
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